Anfrage Unterstützung beim Knochenmarködem?
Patientin Anfang 50, hatte eine misslungene Hallux OP, sprich die Osteotomie ist knöchern überhaupt nicht durchbaut und das noch dazu in einer ziemlichen Fehlposition. Sie hat jetzt dafür ein Knochenmarködem und hatte postoperativ eine Venenentzündung, die trotz Lovenox zu einer tiefen Beinvenenthrombose wurde.
Das Thema ist, sie müsste eigentlich noch einmal operiert werden, aber es traut sich keiner darüber da das Knochenmarködem so massiv ist. Wie kann man da unterstützend helfen?
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Ist die Venenthrombose zurzeit aktuell?
Ja, die Patientin ist mit Blutverdünnung eingestellt und trägt für zwei Jahre einen Kompressionsstrumpf. Der Fuß müsste noch einmal operiert werden, dies ist aber im Moment nicht möglich da das Knochenmarködem so massiv ist. Sie hat einmal Prolia gespritzt bekommen, die Frage ist, ob man Ginkgo biloba für die Mikrozirkulation unterstützend geben kann. Kann sich die Einnahme von Ginkgo biloba, wegen der tiefen Beinvenenthrombose, negativ auswirken?
Die Einnahme von Ginkgo biloba hat keine negativen Auswirkungen. Bei Knochenmarksödemen, wenn man zum Knochen einigermaßen dazu kommt, kann man mit einem Flächen Laser behandeln. Kommt man mit dem Flächenlaser nicht dorthin, dann ist der Hämolaser (Blutlaserbehandlung) eine Variante.
Bei Knochenmarksödem hilft auch Weihrauch. Die Dosierung 2/0/2, Orthosiphon aristatus (2/0/0), Esskastanien und Beinwell mit dieser Kombination bringt man alle Knochenmarksödeme weg.
Ginkgo biloba geht nicht zusammen mit Marcumar, wenn man es zu hoch dosiert.